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Of all the things I've lost...

…I miss my nervs the most!
Könnte mich bitte jemand auf einen anderen Planeten beamen? Danke!
Bin grad nervlich so richtig im Eimer. Es kam und kommt auch gerade alles auf einmal. Die erste Lernerfolgskontrolle habe ich mit einer 3- für meine Begriffe komplett verhauen. Auf das Ergebnis der zweiten warte ich noch und ich erwarte einen weiteren Super-GAU. Meine erste Klausur habe ich mit einer 4 perfekt gemacht und dem entsprechend locker bin ich auch bezüglich der Klausuren, die noch kommen werden. Mal sehen, ob wenigstens die dritte Lernerfolgskontrolle etwas erfreulicher ausfällt.
In den letzten Monaten bin ich von einer Hölle in die nächste gegangen - zumindest für meine Nerven.
Das ganze fing im Januar an, als ich in die Abteilung Versicherungsverhältnisse gekommen bin. Zu Anfang war ich in der Gruppe I. Das Problem in der Abteilung ist generell, dass es sehr viele Rückstände gibt. Viel habe ich nicht gelernt, eher Rückstände bearbeitet, aber ich habe wenigstens ein bisschen was an Wissen mitgenommen. Meine Misere begann, als ich nach 8 Wochen  in die Gruppe II wechselte. Dort habe ich fast nur Ablage, Postrückläufer und Rentenversicherungsnummern bearbeitet. Wenn ich mal was gefragt habe, hab ich gleich einen Anraunzer bekommen. Na gut, zu Anfang habe ich gelernt, wie man Familienversicherungen prüft, aber leider hat man mir das falsch gezeigt. Irgendwann hat es mir gereicht und ich habe mich bei meinem Ausbildungsleiter beschwert. Das hat für kurze Zeit auch was gebracht. Man hat mir ein bisschen was zum Thema Studenten  gezeigt. Gleich im Anschluss bin ich für zweieinhalb Wochen an die Akademie gefahren um dort für meine erste Klausur zu lernen, sie zu schreiben und zu verhauen – wie gesagt. Danach hatte ich 2 Tage Urlaub und nur eine Woche später war ich dann für 3 Wochen in Hamburg. Dort habe ich sehr viel gelernt und sogar noch Theorie nachholen müssen. Krankengeld war ein Thema, das ich noch nie so wirklich verstanden habe. Jetzt geht es, aber ich hatte mein Tun.
In der Abteilung, in der ich jetzt bin, bringe ich meiner Meinung nach keine ausreichende Leistung. Ständig mache ich was falsch.
Daher mein Urlaub verplant werden muss, habe ich mir ein langes Wochenende gegönnt. Meine  Mutter hat mich besucht und ich wollte sie von vorne bis hinten verwöhnen, weil sie erst einen neuen Job angetreten hat und zur Zeit in einer Pension wohnt. Das bezahlt ihr für das erste viertel Jahr der Arbeitgeber. Meine Mutter ist also bereits in Neumarkt in der Oberpfalz und mein Vater noch in Helmstedt. Vor 18.00 Uhr kommt meine Mutter nie aus dem Betrieb, weil so viel zu tun ist. Nebenbei hat sie noch eine Wohnung gesucht und ist fündig geworden. Zum 1.8. können meine Eltern dort einziehen. Mein Vater hat die Aufgabe in Helmstedt alles in Kisten zu verstauen und den Umzug in die Wege zu leiten. Seine Stelle ist zum 31.7. gekündigt und er befindet sich gerade in seinem Resturlaub. Er hat also genug Zeit. Aber trotzdem kommt er nicht klar. Täglich jammert er meiner Mutter am Telefon was vor, dass er nicht weiß, was er zu essen kaufen soll, wie er das mit dem Umzug schaffen soll und so weiter. Das belastet meine Mutter natürlich und ich möchte, dass es ihr gut geht, kann aber nichts gegen die Macken meines Vaters tun. Wie gesagt, ich wollte sie verwöhnen. Sie hat noch nie in ihrem Leben Maultaschen gegessen und ich wollte ihr am Freitagabend welche kochen. Leider hatte ihr Zug Verspätung und wir haben das auf Sonntag verschoben. Während sie bei mir war, habe ich gemerkt, dass ich immer nervöser und hektischer geworden bin.  Am Sonntag hat es dann geknallt! Ich und meine Mutter haben uns ordentlich gestritten. Da war es völlig aus und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
So langsam komme ich wieder klar. Zur Nervenberuhigung habe ich mir Johanniskrautdragees zugelegt und nehme täglich eine vor dem Schlafengehen in der Hoffnung, dass ich schlafen kann. Ein bisschen hilft es ja.
Am Montag bin ich schon wieder für 2 Wochen weg – in Köln. Natürlich bin ich etwas unruhig wegen dem Packen, aber auf der einen Seite bin ich routinierter und auf der anderen wegen meiner Nerven ein wenig apathisch. Wenn es mir nach meine Dienstreise noch nicht besser geht, werde ich meinen Hausarzt drauf ansprechen. Er bietet auch Psychotherapie an.

Wär schön, wenn es mir bald wieder besser geht.

11.7.08 13:13
 


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